ARERO - Der Weltfonds - Aktien, REnten, ROhstoffe - WKN DWS0R4 - ISIN LU0360863863
Das wissenschaftlich fundierte1 Basispaket für Ihren langfristigen Vermögensaufbau
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Vorteile des passiven Ansatzes
Der passive Ansatz im Fall von ARERO bedeutet, dass Anleger an der Wertentwicklung von Aktien, Renten und Rohstoffen in einem Produkt über die Nachbildung breit gestreuter Indizes partizipieren (siehe auch Anlagephilosophie). Darüber hinaus findet kein weiteres Fondsmanagement statt, wodurch nur geringe Transaktions kosten entstehen.
Der Aktienanteil basiert auf den vier von Morgan Stanley Capital International (MSCI) entwickelten Regionenindizes für Europa, Nordamerika, den Pazifikraum sowie einem Korb von 25 Schwellenländern. Renten werden durch den IBOXX Euro Sovereign Index repräsentiert, der von der Deutschen Börse AG entwickelt wurde und die Renditen von etwa 2000 europäischen Staatsanleihen unterschiedlicher Laufzeiten und Bonitäten berücksichtigt. Rohstoffe werden schließlich durch den DJ UBS Commodity Index Total Return 3 Month Forward, einem etablierten und marktbreiten Rohstoff-Futures-Index, abgebildet. Mit dem passiven Ansatz nehmen ARERO-Anleger mit niedrigen Gebühren und hoher Transparenz direkt an der Entwicklung der Anlageklassen teil. Dieser Ansatz und die damit einhergehenden niedrigen Transaktionskosten bietet eine Möglichkeit die langfristige Vermögensoptimierung der Anleger in den Vordergrund zu stellen.
Unterschiede zum aktiven Fondsmanagement
Aktiv gemanagte Fonds wollen die Entwicklung des Kapitalmarktes durch den geschickten Kauf oder Verkauf einzelner Wertpapiere („Stock Picking“) oder durch die richtige Prognose von Auf- und Abwärtsbewegungen an den Finanzmärkten („Market Timing“) übertreffen. Dazu geben sie sich einen Vergleichsindex, eine sogenannte Benchmark, vor, die es zu schlagen gilt. Sie bieten dadurch die Chance auf überdurchschnittliche Wertsteigerungen, das auf der anderen Seite aber auch mit dem Risiko einer unterdurchschnittlichen Wertentwicklung einhergeht.
Passive Fonds verzichten im Gegensatz zu aktiven Fonds darauf, die Rendite eines Vergleichsindex zu schlagen, sondern bilden diesen bei möglichst geringen Kosten nach, um damit eine vergleichbare Rendite bei vergleichbarem Risiko zu erzielen. Passive Fonds sind somit ein Spiegelbild des Gesamtmarktes.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Formen des Fondsmanagements liegt in der höheren Kostenbelastung aktiv gemanagter Produkte (z.B. über höhere Ausgabeaufschläge oder höhere laufende Gebühren), da sie auch höhere Kosten in der „Produktion“ (z.B. höhere Personalkosten oder einen höheren Researchaufwand) verursachen.
Ob Anleger eher auf aktive oder passive Fonds zurückgreifen sollten, lässt sich generell nicht sagen. Aber tendenziell gilt: Je effizienter der zugrundeliegende Markt ist, desto eher werden alle verfügbaren Informationen zeitnah in die Wertpapierkurse eingepreist und desto schwieriger ist es für aktive Fondsmanager ihren Vergleichsindex zu übertreffen. Mit zunehmendem Anlagezeitraum steigt des Weiteren die Bedeutung von Kosten für die Gesamtrendite. Für langfristig orientierte Investoren spricht die niedrige Kostenbelastung also eher für passive Produkte. Mehr zum Einfluss von Gebühren auf die Wertentwicklung können Sie mit unserem Kostenkalkulator erfahren.
1 Vgl. Jacobs/Müller/Weber (2008): Wie diversifiziere ich richtig? – Eine Diskussion alternativer Asset Allocation Ansätze zur Konstruktion eines „Weltportfolios“, Arbeitspapier, Universität Mannheim (Datenaktualisierung für das Jahr 2008), als Download auch erhältlich unter http://bank.bwl.uni-mannheim.de. Eine aufbereitete Kurzfassung steht als Behavioral Finance Band 17 auch in der Paper-Reihe „Forschung für die Praxis“ zur Verfügung und ist unter http://www.behavioral-finance.de erhältlich.