Gibt es mehr als eine Anteilsklasse von ARERO – Nachhaltig?

Ja. Neben der für Privatanleger relevanten und auf dieser Homepage thematisierten Publikumsvariante ("ARERO - Der Weltfonds - Nachhaltig LC", ISIN LU2114851830, WKN DWS26Y) gibt es eine institutionelle Anteilsklasse ("ARERO - Der Weltfonds - Nachhaltig IC", ISIN LU2114851756, WKN DWS26X) mit einem Mindestanlagevolumen von 25 Millionen Euro. Details können Sie dem Verkaufsprospekt entnehmen.

Wie lautet die ISIN / die WKN von ARERO – Nachhaltig?

Die WKN (Wertpapierkennnummer) von ARERO – Nachhaltig lautet DWS26Y.
Die ISIN von ARERO – Nachhaltig lautet LU2114851830.

Demgegenüber lauten die WKN sowie ISIN von ARERO (d.h. ARERO Klassisch) DWS0R4 sowie LU0360863863.

Bei der WKN bzw. ISIN handelt es sich jeweils um eine Buchstaben-Zahlen-Kombination, die ARERO – Nachhaltig bzw. ARERO eindeutig kennzeichnet. Ihr Bankberater oder Online-Broker wird Sie bei der Entgegennahme Ihrer Kauforder nach der ISIN oder WKN fragen. Des Weiteren benötigen Sie ein Depotkonto zur Verwahrung der Fondsanteile, sofern Sie noch keines besitzen.

Ich bespare ARERO in einem Altersvorsorgeprodukt (z.B. Riester, Rürup). Wie kann ich wechseln?

Sind im Hinblick auf die Besteuerung bei ARERO – Nachhaltig Besonderheiten zu berücksichtigen?

Nein, die Besteuerungsgrundsätze bei ARERO – Nachhaltig entsprechen denen bei ARERO. Grundlegende Informationen hierzu finden Sie in unseren FAQs unter https://www.arero.de/faq/#c351

Ich besitze bereits einen ARERO-Sparplan. Wie kann ich zu ARERO – Nachhaltig wechseln?

Ich besitze bereits Anteile von ARERO. Wie kann ich zu ARERO – Nachhaltig wechseln?

Welchen Index verwendet ARERO – Nachhaltig zur Abbildung der Rohstoffkomponente?

Die Rohstoffkomponente des ARERO-Nachhaltig wird durch den Bloomberg Commodity ex-Agriculture and Livestock 15/30 Capped 3 Month Forward TR dargestellt. Dieser Index wird aus dem Index abgeleitet, der auch im traditionellen ARERO genutzt wird. Abgedeckt werden allerdings nur die Rohstoffgruppen Energie, Industriemetalle und Edelmetalle. Ausgeschlossen sind hingegen die Gruppen Agriculture, also Agrarrohstoffe, und Livestock, also Nutztiere. Der Zusatz 15/30 bezieht sich auf das maximale Gewicht, welches die größte bzw. die größten zwei Rohstoffkomponenten aufweisen dürfen. Die Kappungsgrenzen dienen folglich einer ausgewogenen Streuung des Index über verschiedene Rohstoffe.

Wie wird das Thema Nachhaltigkeit bei Ihnen umgesetzt?

Eine ausführliche Darstellung finden Sie in unserem Whitepaper zu ARERO – Nachhaltig.

Um Anleger dabei zu unterstützen, ihre Nachhaltigkeits-Präferenzen in ihrer Anlageentscheidung miteinfließen zulassen, haben wir in Zusammenarbeit mit der DWS den ARERO – Nachhaltig konzipiert.

Die Anlagephilosophie des ARERO – Nachhaltig beherzigt die einfachen und bewährten Grundsätze des ARERO-Konzepts: Hohe Diversifikation, niedrige Kosten, passive Anlagephilosophie.*  Um dieser Maxime gerecht zu werden, basieren die Portfoliokomponenten weiterhin auf der 60-25-15 Gewichtung von Aktien, Renten und Rohstoffen. Im Aktienbereich werden die Gewichte für die Regionen weiterhin auf Grundlage ihres Anteils am Weltbruttoin-landsprodukt (BIP) bestimmt, um sich so nachhaltig an der weltwirtschaftlichen Entwicklung zu beteiligen.

Gegenüber dem klassischen ARERO kommen bei ARERO – Nachhaltig jedoch im Aktienbereich und im Rohstoffbereich Filterregeln zum Ansatz. Hierbei wird im Aktienbereich mit der DWS ESG Engine eine herausragende Technologie verwendet, welche die Wertpapiere fortlaufend auf Grundlage einer Vielzahl von Ratings auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüft. Im Rohstoffbereich werden bei ARERO – Nachhaltig nur Energie, Industriemetalle und Edelmetalle abgedeckt. Ausgeschlossen sind hingegen die Gruppen Agriculture, also Agrarrohstoffe, und Livestock, also Nutztiere.

Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in den FAQs auf dieser Seite oder in unserem Whitepaper.

* Vgl. Verkaufsprospekt für weitere Informationen zu den Gebühren sowie den aktuellen Jahresbericht zur Information zur Total Expense Ratio (TER).

Wie funktioniert die DWS ESG Engine?

Die DWS ESG Engine ist das zentrale Werkzeug der DWS zur Konsolidierung, Aggregation und Auswertung von ESG Daten. Die ESG Engine erlaubt eine objektive, datengesteuerte ESG-Analyse. Dazu nutzt die ESG Engine Daten von fünf führenden ESG-Datenanbietern: ISS-ESG (ex Oekom & Ethix), MSCI, S&P TruCost, RepRisk, Morningstar ESG (ex Sustainalytics), sowie öffentliche Quellen. Durch diesen Ansatz ist die ESG Engine in der Lage eine umfassende ESG Bewertung zu erstellen. Unter Verwendung der oben genannten Datenquellen berechnet und liefert die ESG Engine der DWS ESG-Signale, die vollständig kompatibel mit dem ARERO Konzept sind und daher nahtlos in das Konzept integriert werden können.

Die ESG Engine unterstützt die automatisierte Analyse einer großen Anzahl von ESG-Kriterien. Im ARERO – Nachhaltig werden die wichtigsten ESG-Kriterien umgesetzt: Das klassischste ESG-Kriterium betrifft den Grad der Beteiligung eines Unternehmens an sogenannten „kontroversen“ Sektoren. Kontroverse Sektoren sind beispielsweise Glücksspiel, Tabak, Alkohol, Pornographie oder Waffenhandel. Ausschlaggebend für die Ausschlusskriterien ist das Ausmaß, in dem ein Unternehmen von diesen Sektoren profitiert. Das Ausmaß wird in insgesamt sechs Stufen eingeteilt (von A bis F) und basiert auf dem Umsatzanteil aus den jeweiligen Sektoren. Ein Unternehmen, das nachweislich keinen Umsatz aus kontroversen Sektoren generiert, erhält das Rating A. Bei einem sehr geringen Umsatzanteil von weniger als 1 % des Gesamtumsatzes erhält das Unternehmen ein Rating von B. Das Rating C wird an Unternehmen verliehen, die zwischen 1 % und 5 % Umsatz aus kontroversen Sektoren generieren. Entsprechend dieser Logik wird dies für die Ratings D bis F fortgeführt. D entspricht einem Umsatzanteil zwischen 5 % und 10 %, E einem Umsatzenteil zwischen 10 % und 25 % und F einem Umsatzanteil von mehr als 25 %. Es werden jene Unternehmen ausgeschlossen, die in diesen kontroversen Sektoren ein Rating von D oder schlechter besitzen. Eine Ausnahme wird lediglich für die Geschäftsaktivität mit Kohleabbau und deren nachgelagerten Prozessen gemacht. Hier werden Unternehmen mit einem F-Rating ausgeschlossen.

Eine weitere Ausnahme zu dieser Vorgehensweise wird für Waffenhersteller angewendet. In diesem Fall werden Ratings ausschließlich auf Basis des Sektors getroffen und nicht auf Basis des Umsatzanteils. Ein Unternehmen, das mit mehr als 20 % an einem anderen Unternehmen beteiligt ist, welches in die Herstellung von Waffen involviert ist, fällt automatisch in Kategorie D. Ebenso fällt ein Unternehmen automatisch in Kategorie D, wenn es mehrheitlich zu einem Unternehmen gehört, welches in die Herstellung involviert ist. Wenn ein Unternehmen Komponenten an Waffenhersteller liefert, erhält es automatisch das Rating E und wenn ein Unternehmen selbst Waffen produziert, ein Rating von F. In diesem Fall werden alle Unternehmen der Kategorien D, E oder F ausgeschlossen.

Das zweite ESG-Kriterium, welche im ARERO – Nachhaltig zum Tragen kommt, ist die Einhaltung von Unternehmensnormen. Während die Beteiligung von Unternehmen in kontroversen Sektoren verhältnismäßig einfach messbar ist, ist dieses Kriterium eine größere Herausforderung. Ein Grund dafür ist, dass viele Anbieter von ESG Daten unterschiedliche Kriterien nutzen, um zu messen, zu welchem Grad – aber auch welche – Normen eingehalten wurden. Hier zeigt sich die Vorteilhaftigkeit, die Ratings verschiedener Anbieter zu vereinen. Die zugrundeliegenden Normen basieren Großteils auf den zehn Prinzipien des UN Global Compact und umfassen somit sowohl Umwelt- und soziale Aspekte (z. B. die Wahrung von Menschenrechten oder die Entwicklung nachhaltiger Technologien) als auch Aspekte der Unternehmensführung (z. B. die Einhaltung von Anti-Korruptions-Richtlinien). Ähnlich wie die Ratingvergabe im Bereich der kontroversen Sektoren erfolgt auch hier eine Einteilung der Unternehmen von A bis F. Ein Unternehmen, bei dem von verschiedenen Anbietern einheitlich keine Normverletzung festgestellt wurde, erhält ein Rating von A. Ist der Konsens der Anbieter uneinheitlich, können die Ratings von B bis C vergeben werden, die kleine bzw. moderate Normverletzungen beinhalten. Starke und sehr starke Verletzungen der Normen führen letztendlich zu einem Rating von E bzw. F, wovon F (bewusste bzw. rückbestätigte Verletzungen) zum automatischen Ausschluss führt. Kategorie E wird auf Portfolioebene begrenzt.

Das dritte Kriterium ist das Klimatransitionsrisiko, welchem ein Unternehmen ausgesetzt ist. Unternehmen müssen sich auf den Übergang zu einer kohlenstofffreien Welt einstellen: Das wirtschaftliche Risiko, Einkommensrückgänge bei steigenden CO2-Preisen hinnehmen zu müssen, wird als Transitions- oder Übergangsrisiko bezeichnet. Aber es kann auch "Gewinner" geben, die den Märkten klimapolitische Lösungen anbieten, vor allem in Bezug auf alternative erneuerbare Energien, Energieeffizienz und grüne Gebäude. Um dieses Risiko zu bewerten hat die DWS eine Methode entwickelt, welche die neueste Generation von Klima-Risikomessgrössen von vier führenden Datenanbietern (MSCI, ISS-ESG (ex Oekom & Ethix), Morningstar ESG (ex Sustainalytics) und S&P TruCost) zum DWS Klimatransitionsrisikorating kombiniert. Wiederum ist A das beste Rating (Anbieter von Klimalösungen) und F (Unternehmen mit extremen Klimatransitionsrisiken) das schlechteste. Unternehmen mit einem Klimatransitionsrisikorating von F werden ausgeschlossen, Unternehmen der Kategorie E, oder jene, für die kein Rating vorliegt, dürfen jeweils nicht mehr als 5% des Portfoliowertes ausmachen.

Das vierte Kriterium ist die allgemeine ESG Qualität eines Unternehmens, welche über das DWS SynRating gemessen wird. Die ESG Qualität wird unter Berücksichtigung von mehr als einhundert Faktoren aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ermittelt. Beispiele solcher Faktoren sind die Einhaltung von Entsorgungsvorschriften oder auch die Diversität des Aufsichtsrats. Das SynRating ist ein „Best-in-Class“ Rating, das heißt es klassifiziert die ESG-Vorreiter und Nachzügler innerhalb einer Vergleichsgruppe. Das SynRating geht von 0 (schlechtestes Unternehmen in der Vergleichsgruppe) bis 100 (bestes Unternehmen in der Vergleichsgruppe). Diese Ratings werden anschließend dazu genutzt, Unternehmen in die gewohnte Klassifizierung von A bis F einzuordnen:
 Kategorie A: SynRating ≥ 87.5
 Kategorie B: 75 ≤ SynRating < 87.5
 Kategorie C: 50 ≤ SynRating < 75
 Kategorie D: 25 ≤ SynRating < 50
 Kategorie E: 12.5 ≤ SynRating < 25
 Kategorie F: SynRating < 12.5

Bei diesem Kriterium bleiben Unternehmen der Kategorie E und F bei der Investitionsentscheidung unberücksichtigt, Unternehmen der Kategorie D dürfen nicht mehr als 15% des Portfoliowertes ausmachen. Unternehmen, für die kein SynRating vorliegt, müssen auf 5% im Fonds begrenzt werden.

Insgesamt gilt also: Erfüllt ein Unternehmen eines oder mehrere der vorher genannten ESG-Kriterien nicht ausreichend, so wird es nicht in der Investitionsentscheidung berücksichtigt. Insgesamt reduziert der ESG Filter dadurch das investierbare Universum aus den vier Indizes um etwa 11% (Stand: Januar 2020).

Eine detaillierte grafische Darstellung der DWS ESG Engine sowie weitere Informationen finden Sie in unserem Whitepaper.

Wo findet man aktuelle Preis- und Volumeninformationen zu ARERO – Nachhaltig?

Aktuelle Preis- und Volumeninformationen sowie Fondsdokumente zu ARERO – Nachhaltig finden Sie auf der Seite der DWS unter https://www.dws.de/gemischte-fonds/lu2114851830-arero-der-weltfonds-nachhaltig-lc/ 

Ich habe weitere Fragen. An wen kann ich mich wenden?

Schreiben Sie uns unter info@arero.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular unter https://www.arero.de/kontakt/.

Antworten auf weitere häufige Fragen zu ARERO finden Sie auch unter

https://www.arero.de/faq/

Bedeutet nachhaltiges Investieren zwangsläufig Verzicht auf Rendite?


Viele Investoren werden sich verständlicherweise die Frage stellen, ob Rentabilität und nachhaltige Unternehmensführung miteinander vereinbar sind und somit letztlich, ob eine nachhaltige Geldanlage mit Renditeeinbußen einhergeht. Wir kennen die Zukunft nicht und können diese Frage daher leider auch nicht mit Bestimmtheit beantworten. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass uns neue Studien in diesem noch jungen Forschungsgebiet neue Erkenntnisse liefern werden. Eine ausgewogene Betrachtung der derzeitigen Studienlage lässt aber aktuell den Schluss zu, dass nachhaltiges Investieren nicht mit einer geringeren Renditeerwartung einhergeht.*

Beispielsweise gibt es mittlerweile eine Reihe von Studien zur Performancemessung aktiver Fonds, die unter Berücksichtigung von ESG-Standards Gelder investieren. Eine Auswertung der gesamten empirischen Befunde zeigt hier, dass es keine klare Evidenz dafür gibt, dass diese „ESG-konformen“ Fonds im Vergleich zu anderen, klassisch investierenden aktiven Fonds einen Renditenachteil hätten.

Einen weiteren Hinweis darauf, dass nachhaltig nicht nachteilig heißen muss, wenn es um die erwartete Rendite geht, liefert uns der Vergleich von Standardindizes mit ihren nachhaltigkeitsbasierten Pendants. Die Wertentwicklung ist hier über längere Zeiträume ähnlich. Zuletzt gibt es mittlerweile auch Meta-Studien, die eine Vielzahl von Studien zum Thema zusammenfassen, und zu vergleichbaren Schlussfolgerungen kommen.

Referenzstudien und weitere Informationen finden Sie in unserem Whitepaper.

Zuletzt möchten wir betonen, dass sich die Möglichkeiten, für eine nachhaltige Gesellschaft zu engagieren, natürlich vielfältig sind. Auch ohne in nachhaltige Anlageprodukte zu investieren, kann man sich auf Basis seiner eigenen Werte und Überzeugungen für ein ökologisches, soziales und respektvolles Miteinander einsetzen. Die letztendliche Entscheidung nachhaltig zu investieren, ist deshalb eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss und bei der es nach unserer Meinung kein „richtig“ oder „falsch“ gibt.

*Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Prognosen basieren auf Annahmen, Schätzungen, Ansichten und hypothetischen Modellen oder Analysen, die sich als nicht zutreffend oder nicht korrekt herausstellen können.

Wie unterscheidet sich die Rohstoffkomponente bei ARERO – Nachhaltig gegenüber ARERO?

Die Rohstoffkomponente des ARERO – Nachhaltig wird durch den Bloomberg Commodity ex-Agriculture and Livestock 15/30 Capped 3 Month Forward TR dargestellt. Dieser Index wird aus dem Index abgeleitet, der auch im traditionellen ARERO genutzt wird (siehe https://www.arero.de/wissenschaftlich/ für Details).

Abgedeckt werden allerdings nur die Rohstoffgruppen Energie, Industriemetalle und Edelmetalle. Ausgeschlossen sind hingegen die Gruppen Agriculture, also Agrarrohstoffe, und Livestock, also Nutztiere. Der Zusatz 15/30 bezieht sich auf das maximale Gewicht, welches die größte bzw. die größten zwei Rohstoffkomponenten aufweisen dürfen. Die Kappungsgrenzen dienen folglich einer ausgewogenen Streuung des Index über verschiedene Rohstoffe.

Viele nachhaltig orientierte Anleger betrachten insbesondere die Anlage in Lebensmittel mit Skepsis. Das oft vorgebrachte Argument ist, dass eine solche Anlage zu Preissteigerungen führen könnte, unter denen z.B. ärmere Menschen zu leiden hätten, da sie sich Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können.

Diesen Vorbehalten tragen wir mit dem Ausschluss von Agrarrohstoffen und Warentermingeschäften auf Nutztiere in ARERO – Nachhaltig Rechnung. Der generelle Diversifikationsnutzen einer Anlage in Rohstoffe bleibt durch den Ausschluss nach unserer Auffassung erhalten, da die beiden Lebensmittelgruppen auch im Standardindex des traditionellen ARERO nur ein geringes Gewicht aufweisen.

Allerdings konnten wissenschaftliche Erkenntnisse die oben vorgebrachten Vorbehalte bislang nicht bestätigen: Die meisten wissenschaftlichen Studien der letzten Jahre (vgl. die Quellen in unserem Whitepaper) kamen eher zu dem Schluss, dass das Verhältnis von Angebot und Nachfrage als wesentlicher Treiber für die Entwicklung der Rohstoffpreise anzusehen ist.

Wie unterscheidet sich die Rentenkomponente bei ARERO – Nachhaltig gegenüber ARERO?

Die Rentenkomponente bei ARERO – Nachhaltig unterscheidet sich nicht von der Rentenkomponente bei ARERO (siehe https://www.arero.de/wissenschaftlich/ fuer Details).

Konkret wird die ARERO – Nachhaltig-Rentenkomponente durch den Solactive EuroZONE Government Bond Index TR dargestellt, welcher die Wertentwicklung von Investment-Grade Euro-Staatsanleihen unterschiedlicher Laufzeiten abbildet. Die Nachhaltigkeitskriterien für Staatsanleihen der DWS Engine basieren sowohl auf den Kriterien von Sustainalytics, ISS-ESG, MSCI, als auch auf Vorgaben von NGOs wie beispielsweise Amnesty International oder Freedom House. Die Kriterien basieren unter anderem auf der Nichtratifizierung der Basler Konvention und des Kyoto-Protokolls, dem Besitz von Kernwaffen, der Praktizierung der Todesstrafe, sowie der Nichtbeachtung von Menschenrechten.

Auf Grundlage dieser Kriterien sind die Staaten der Euro-Zone als nachhaltig anzusehen, so dass die Zusammensetzung der Rentenkomponente sich gegenüber der Zusammensetzung beim klassischen ARERO nicht unterscheidet.

Wie unterscheidet sich die Aktienkomponente bei ARERO – Nachhaltig gegenüber ARERO?

Die vier Regionen der ARERO – Nachhaltig-Aktienkomponente sind Nordamerika, Europa, Pazifik und Schwellenländer. Grundlage bilden die die vier breit gestreuten Regionalindizes von Solactive, die bereits beim klassischen ARERO genutzt werden (siehe https://www.arero.de/wissenschaftlich/ für Details).  Im Unterschied zum klassischen ARERO wird bei ARERO – Nachhaltig jedoch zusätzlich ein Nachhaltigkeitsfilter mittels der sogenannten DWS ESG Engine angewendet, deren Funktionsweise nachfolgend beschrieben wird.

Die DWS ESG Engine ist das zentrale Werkzeug der DWS zur Konsolidierung, Aggregation und Auswertung von ESG Daten. Die ESG-Engine erlaubt eine objektive, datengesteuerte ESG-Analyse. Dazu nutzt die ESG-Engine Daten von fünf führenden ESG-Datenanbietern: ISS-ESG (ex Oekom & Ethix), MSCI, S&P TruCost, RepRisk, Morningstar ESG (ex Sustainalytics), sowie öffentliche Quellen. Durch diesen Ansatz ist die ESG-Engine in der Lage eine umfassende ESG Bewertung zu erstellen. Unter Verwendung der oben genannten Datenquellen berechnet und liefert die ESG Engine der DWS ESG-Signale, die vollständig kompatibel mit dem ARERO Konzept sind und daher nahtlos in das Konzept integriert werden können.

Die ESG-Engine unterstützt die automatisierte Analyse einer großen Anzahl von ESG-Kriterien. Im ARERO – Nachhaltig werden die wichtigsten ESG-Kriterien umgesetzt: Das klassischste ESG-Kriterium betrifft den Grad der Beteiligung eines Unternehmens an sogenannten „kontroversen“ Sektoren. Kontroverse Sektoren sind beispielsweise Glücksspiel, Tabak, Alkohol, Pornographie oder Waffenhandel. Ausschlaggebend für die Ausschlusskriterien ist das Ausmaß, in dem ein Unternehmen von diesen Sektoren profitiert. Das Ausmaß wird in insgesamt sechs Stufen eingeteilt (von A bis F) und basiert auf dem Umsatzanteil aus den jeweiligen Sektoren. Ein Unternehmen, das nachweislich keinen Umsatz aus kontroversen Sektoren generiert, erhält das Rating A. Bei einem sehr geringen Umsatzanteil von weniger als 1 % des Gesamtumsatzes erhält das Unternehmen ein Rating von B. Das Rating C wird an Unternehmen verliehen, die zwischen 1 % und 5 % Umsatz aus kontroversen Sektoren generieren. Entsprechend dieser Logik wird dies für die Ratings D bis F fortgeführt. D entspricht einem Umsatzanteil zwischen 5 % und 10 %, E einem Umsatzenteil zwischen 10 % und 25 % und F einem Umsatzanteil von mehr als 25 %. Es werden jene Unternehmen ausgeschlossen, die in diesen kontroversen Sektoren ein Rating von D oder schlechter besitzen. Eine Ausnahme wird lediglich für die Geschäftsaktivität mit Kohleabbau und deren nachgelagerten Prozessen gemacht. Hier werden Unternehmen mit einem F-Rating ausgeschlossen.

Eine weitere Ausnahme zu dieser Vorgehensweise wird für Waffenhersteller angewendet. In diesem Fall werden Ratings ausschließlich auf Basis des Sektors getroffen und nicht auf Basis des Umsatzanteils. Ein Unternehmen, das mit mehr als 20 % an einem anderen Unternehmen beteiligt ist, welches in die Herstellung von Waffen involviert ist, fällt automatisch in Kategorie D. Ebenso fällt ein Unternehmen automatisch in Kategorie D, wenn es mehrheitlich zu einem Unternehmen gehört, welches in die Herstellung involviert ist. Wenn ein Unternehmen Komponenten an Waffenhersteller liefert, erhält es automatisch das Rating E und wenn ein Unternehmen selbst Waffen produziert, ein Rating von F. In diesem Fall werden alle Unternehmen der Kategorien D, E oder F ausgeschlossen.

Das zweite ESG-Kriterium, welche im ARERO – Nachhaltig zum Tragen kommt, ist die Einhaltung von Unternehmensnormen. Während die Beteiligung von Unternehmen in kontroversen Sektoren verhältnismäßig einfach messbar ist, ist dieses Kriterium eine größere Herausforderung. Ein Grund dafür ist, dass viele Anbieter von ESG Daten unterschiedliche Kriterien nutzen, um zu messen, zu welchem Grad – aber auch welche – Normen eingehalten wurden. Hier zeigt sich die Vorteilhaftigkeit, die Ratings verschiedener Anbieter zu vereinen. Die zugrundeliegenden Normen basieren Großteils auf den zehn Prinzipien des UN Global Compact und umfassen somit sowohl Umwelt- und soziale Aspekte (z. B. die Wahrung von Menschenrechten oder die Entwicklung nachhaltiger Technologien) als auch Aspekte der Unternehmensführung (z. B. die Einhaltung von Anti-Korruptions-Richtlinien). Ähnlich wie die Ratingvergabe im Bereich der kontroversen Sektoren erfolgt auch hier eine Einteilung der Unternehmen von A bis F. Ein Unternehmen, bei dem von verschiedenen Anbietern einheitlich keine Normverletzung festgestellt wurde, erhält ein Rating von A. Ist der Konsens der Anbieter uneinheitlich, können die Ratings von B bis C vergeben werden, die kleine bzw. moderate Normverletzungen beinhalten. Starke und sehr starke Verletzungen der Normen führen letztendlich zu einem Rating von E bzw. F, wovon F (bewusste bzw. rückbestätigte Verletzungen) zum automatischen Ausschluss führt. Kategorie E wird auf Portfolioebene begrenzt.

Das dritte Kriterium ist das Klimatransitionsrisiko, welchem ein Unternehmen ausgesetzt ist. Unternehmen müssen sich auf den Übergang zu einer kohlenstofffreien Welt einstellen: Das wirtschaftliche Risiko, Einkommensrückgänge bei steigenden CO2-Preisen hinnehmen zu müssen, wird als Transitions- oder Übergangsrisiko bezeichnet. Aber es kann auch "Gewinner" geben, die den Märkten klimapolitische Lösungen anbieten, vor allem in Bezug auf alternative erneuerbare Energien, Energieeffizienz und grüne Gebäude. Um dieses Risiko zu bewerten hat die DWS eine Methode entwickelt, welche die neueste Generation von Klima-Risikomessgrössen von vier führenden Datenanbietern (MSCI, ISS-ESG (ex Oekom & Ethix), Morningstar ESG (ex Sustainalytics) und S&P TruCost) zum DWS Klimatransitionsrisikorating kombiniert. Wiederum ist A das beste Rating (Anbieter von Klimalösungen) und F (Unternehmen mit extremen Klimatransitionsrisiken) das schlechteste. Unternehmen mit einem Klimatransitionsrisikorating von F werden ausgeschlossen, Unternehmen der Kategorie E, oder jene, für die kein Rating vorliegt, dürfen jeweils nicht mehr als 5% des Portfoliowertes ausmachen.

Das vierte Kriterium ist die allgemeine ESG Qualität eines Unternehmens, welche über das DWS SynRating gemessen wird. Die ESG Qualität wird unter Berücksichtigung von mehr als einhundert Faktoren aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ermittelt. Beispiele solcher Faktoren sind die Einhaltung von Entsorgungsvorschriften oder auch die Diversität des Aufsichtsrats. Das SynRating ist ein „Best-in-Class“ Rating, das heißt es klassifiziert die ESG-Vorreiter und Nachzügler innerhalb einer Vergleichsgruppe. Das SynRating geht von 0 (schlechtestes Unternehmen in der Vergleichsgruppe) bis 100 (bestes Unternehmen in der Vergleichsgruppe). Diese Ratings werden anschließend dazu genutzt, Unternehmen in die gewohnte Klassifizierung von A bis F einzuordnen:
 Kategorie A: SynRating ≥ 87.5
 Kategorie B: 75 ≤ SynRating < 87.5
 Kategorie C: 50 ≤ SynRating < 75
 Kategorie D: 25 ≤ SynRating < 50
 Kategorie E: 12.5 ≤ SynRating < 25
 Kategorie F: SynRating < 12.5

Bei diesem Kriterium bleiben Unternehmen der Kategorie E und F bei der Investitionsentscheidung unberücksichtigt, Unternehmen der Kategorie D dürfen nicht mehr als 15% des Portfoliowertes ausmachen. Unternehmen, für die kein SynRating vorliegt, müssen auf 5% im Fonds begrenzt werden.

Insgesamt gilt also: Erfüllt ein Unternehmen eines oder mehrere der vorher genannten ESG-Kriterien nicht ausreichend, so wird es nicht in der Investitionsentscheidung berücksichtigt. Insgesamt reduziert der ESG Filter dadurch das investierbare Universum aus den vier Indizes um etwa 11% (Stand: Januar 2020).

Eine detaillierte grafische Darstellung der DWS ESG Engine sowie weitere Informationen finden Sie in unserem Whitepaper unter https://www.arero.de/fileadmin/user_upload/07_downloads/Whitepaper_ARERO_Nachhaltig.pdf

Wo und wie kann man in ARERO – Nachhaltig investieren?

Was sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei ARERO und ARERO – Nachhaltig?

Beide Fonds basieren auf den bewährten Grundsätzen des ARERO-Konzepts und verfolgen eine konsequent prognosefreie, breit diversifizierte  Anlagephilosophie („perfekt passiv“). Das ARERO-Modell fußt auf der Annahme, dass die an Börsen beobachtbaren Preise alle verfügbaren Informationen sehr gut reflektieren (Effizienzmarkthypothese). Das „Morgen“ ist an den Märkten daher nicht vorhersagbar. In der Publikumsvariante ist die Gebührenstruktur von "ARERO - Nachhaltig" vergleichbar mit der Gebührenstruktur des traditionellen "ARERO – Der Weltfonds". Auch die grundlegende Abbildungsmethodik und der Rebalancing-Ansatz sind vergleichbar (siehe https://www.arero.de/wissenschaftlich für weitere Informationen).

Ebenfalls basieren beide Fonds auf der bewährten Mischung von Aktien, Renten und Rohstoffen mit einer Zielallokation von 60-25-15. Innerhalb der Aktienkomponenten beider Fonds werden die vier Regionen Nordamerika, Europa, Pazifik und Schwellenländer abgebildet und nach ihrem geschätzten Anteil am „Weltbruttoinlandsprodukt“ gewichtet.

Ein zentraler Unterschied zwischen beiden Fonds entsteht durch die Auswahl der Aktien innerhalb der vier Regionen. Während im klassischen ARERO eine möglichst exakte Replikation aller im jeweiligen Index enthaltenen Wertpapiere stattfindet, erfolgt im ARERO – Nachhaltig eine Reduktion des Index-Universums basierend auf dem Nachhaltigkeitsfilter der DWS ESG Engine. Dies hat zur Folge, dass das investierbare Universum durch den ESG Filter in etwa um 11% reduziert wird (Stand: Januar 2020).

Ein weiterer Unterschied besteht in der Auswahl der Rohstoffe. Die Rohstoffkomponente des klassischen ARERO wird durch den Bloomberg Commodity Index TR 3 Month Forward abgebildet, der die Rohstoffgruppen Energie, Industriemetalle, Edelmetalle und landwirtschaftliche Erzeugnisse beinhaltet. Die Rohstoffkomponente des ARERO – Nachhaltig hingegen wird durch den Bloomberg ex-Agriculture and Livestock 15/30 Capped 3 Month Forward TR abgebildet, der domestizierte Nutztiere sowie Landwirtschaft ausschließt.

Im Rentenbereich gibt es hingegen keine Unterschiede. Sowohl bei ARERO als auch bei ARERO – Nachhaltig wird eine möglichst exakte Abbildung des Solactive EuroZONE Government Bond Index TR angestrebt.

Eine detaillierte Gegenüberstellung der Portfoliokomponenten beider Fonds ist auch unserem Whitepaper zu finden. Durch die hohe Anzahl unterschiedlicher riskanter Anlageformen in beiden Fonds sind diese innerhalb der jeweiligen Grundannahmen wohldiversifiziert, d.h. die Risiken der einzelnen Anlagen sind breit gestreut.

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass es durch die Unterschiede in der Portfoliozusammensetzung auch zu Renditeunterschieden zwischen beiden Fonds in einzelnen Phasen kommen wird, auch wenn wir langfristig von einer ähnlichen Wertentwicklung ausgehen.

Weitere Informationen zu ARERO – Nachhaltig finden Sie im oben angesprochenen Whitepaper.

Wann ist der nächste Rebalancing-Termin?

Im Rahmen der Weiterentwicklung von ARERO wurde die Rebalancingmethodik des Fonds seit Beginn 2018 dahingehend modifiziert, dass nun ein halbjährliches (bislang: jährliches) Rebalancing stattfindet und dass zu jedem Zeitpunkt eine Mindestaktienquote von 51% eingehalten   wird.  Die   halbjährliche   Portfolioreadjustierung  erfolgt nun am fünften Bankarbeitstag  im  Mai  und  am  fünften  Bankarbeitstag  im  November  eines  jeden  Jahres. 

Darüber  hinaus  erfolgt  eine  außerordentliche  Anpassung  der  Gewichtung  entsprechend  der bekannten  ARERO-Weltstrategie,  wenn  weniger  als  52%  des  Wertes  des  Fonds  in  Aktien angelegt  ist,  damit  die  im  Folgenden  genannte  Mindestquote  von  51%  Aktien  nach  InvStG  gewährleistet ist. Diese neue Rebalancingmethodik ist steuerlich günstig, und unterjährige Schwankungen in den Gewichten der Anlageklassen werden frühzeitiger ausgeglichen.

Wie kann man als in Österreich ansässiger Anleger ARERO kaufen?

Als in Österreich ansässiger Anleger können Sie ARERO über die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) kaufen, sofern Ihr Depotanbieter den Handel mit ARERO über die KVG freigeschaltet hat. Ansonsten können Sie ARERO über die Börsen Stuttgart, Hamburg, München, Frankfurt, Berlin, und Tradegate erwerben, sofern Ihr Depotanbieter den Zugang zu einer dieser Börsen anbietet. Bitte beachten Sie Unterschiede in der Preisfeststellung beim Handel über die KVG im Vergleich zum Börsenhandel (siehe die FAQ „Wie erfolgt die Preisfeststellung bei ARERO?“ für Details).

Sie können ARERO als Einmalanlage oder Sparplan auch über die DWS Direkt aus Österreich kaufen. Darüber hinaus haben wir eine gemeinsame Sparplan-Aktion mit der DWS Direkt (https://www.dws.de/service/dws-direkt/), bei der das Depotentgelt ab einer monatlichen Sparplanrate von 50 Euro entfällt (Direktlink zu vorausgefülltem DWS-Kontoeröffnungsantrag).

Hinsichtlich weiterer Konditionen bzw. der Handelsgebühren bitten wir Sie, sich direkt an die jeweiligen Depotanbieter zu wenden, da diese Ihnen eine verbindliche Auskunft hierzu geben können.

Was ist neu bei ARERO seit dem 1.1.2018? / Wie hat sich die Abbildungsmethodik geändert?

Seit 1. Januar 2018 ist ARERO noch besser! Eine ausführliche Darstellung finden Sie in diesem Dokument.

In Kürze: Wir haben die passive Vermögensanlage mit ARERO für unsere Kunden noch attraktiver gestaltet und den Fonds auf das seit 2018 geltende Investmentsteuerreformgesetz vorbereitet. Seit Beginn 2018 haben wir auf vielfachen Kundenwunsch bei Aktien und Renten die bisherige Swap-basierte Abbildung auf eine physische Replikation umgestellt. Die damit verbundenen höheren Abbildungskosten werden nicht an die Anleger weitergegeben. Mit einer unveränderten Kostenpauschale von 0,45% p.a. und dem Verzicht auf Ausgabeaufschläge oder erfolgsabhängige Gebühren ist der Fonds somit auch weiterhin außergewöhnlich kostengünstig. [1]

 Darüber hinaus gilt der Fonds aufgrund der Mindestaktienquote steuerlich als Aktienfonds, so dass Anleger seit 2018 die maximale Teilfreistellung gemäß Investmentsteuerreformgesetz in Höhe von 30% auf die gesamte Vorabpauschale und den gesamten Veräußerungsgewinn ansetzen können. Weitergehende Informationen bietet Ihnen dieses Informationsblatt zum Investmentsteuerreformgesetz [2]: http://www.arero.de/fileadmin/user_upload/06_faq/information_investmentsteuerreformgesetz.pdf 
 Anmerkungen: [1] Vgl. den Verkaufsprospekt für weitere Informationen zu den Gebühren von ARERO sowie den aktuellen Jahresbericht zur Information zur Total Expense Ratio (TER). Bitte beachten Sie auch die Hinweise hier: www.arero.de/rechtliche-hinweise [2] Seit 2018 entfällt für Anleger aufgrund der Vorabpauschale zudem der Aufwand, die ausschüttungsgleichen Erträge in der jährlichen Steuererklärung anzugeben. Die hier dargestellten Informationen zur steuerlichen Behandlung unter dem Investmentsteuerreformgesetz erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Bei einzelfallbezogenen Fragen zur Besteuerung bitten wir Sie, sich mit Ihrem Steuerberater in Verbindung zu setzen.

Was sind die Zielmärkte von ARERO gemäß der EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II?

Die MiFID II-Zielmärkte seitens der Kapitalverwaltungsgesellschaft sind hier veröffentlicht (bitte bis zum Ende der Seite scrollen): www.dws.de/gemischte-fonds/lu0360863863-arero-der-weltfonds/

Hintergrund: Seit dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierfirmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierfirmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln oder zu überprüfen und genauer zu bestimmen, je nach Sachlage. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist.

Besteuerung bis zum 31.12.2017

Wichtig: Mit dem InvStRefG wird die Besteuerung von Erträgen aus Investmentfonds grundlegend neu geregelt. Die Änderungen erfolgen mit Wirkung ab dem 01.01.2018. Die hier dargestellten Informationen gelten somit nur für die Besteuerung von Erträgen aus Investmentfonds bis zum 31.12.2017. Wir bieten diese Informationen übergangsweise noch an, um Anleger bei der Erstellung von Steuerklärungen für die Kalenderjahre bis 2017 zu unterstützen.

Bei der Besteuerung von ARERO-Anteilen ist wie bei jedem Investmentfonds zwischen der Besteuerung der laufenden Erträge und der Abschlussbesteuerung bei Verkauf zu unterscheiden. Im Rahmen der Abschlussbesteuerung ist durch Einführung der Abgeltungssteuer darüber hinaus auch danach zu trennen, ob der Erwerb von Anteilen noch in 2008 oder erst in 2009 bzw. den Folgejahren stattgefunden hat.

Die Abschlussbesteuerung von ARERO Anteilen
Wer Fondsanteile vor dem Jahreswechsel 2008/09 erworben hat, kann Kursgewinne nach Ablauf der Spekulationsfrist von einem Jahr steuerfrei vereinnahmen (sog. Bestandsschutz). Anteile, die erst nach dem 31.12.2008 erworben wurden, unterliegen dagegen der Abgeltungsteuer unter Wegfall der einjährigen Spekulationsfrist. Dabei werden auf Kursgewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren Steuern in Höhe von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer erhoben. Bei eventuell entstehenden Kursverlusten profitiert der Anleger durch die Abgeltungsteuer dagegen von erweiterten Verlustverechnungsmöglichkeiten.

Laufende Besteuerung von ARERO Anteilen
Laufende Erträge (z.B. Zinsen und Dividenden) sind vom Fondsanleger jährlich zu versteuern, unabhängig davon, ob eine Ausschüttung oder Thesaurierung stattfindet. Die Steuerpflicht auf die laufenden Erträge gilt für jeden Fonds und folglich auch für ARERO-Fondsanteile. Da die laufenden Erträge bei ARERO thesauriert werden, ist eine Veranlagung im Rahmen der Steuererklärung notwendig. Um eine doppelte Besteuerung laufender Erträge zu vermeiden, können Anleger, die ARERO Anteile nach 2008 erworben haben, die bereits versteuerten Beträge bei Verkauf vom Veräußerungserlös abziehen. Dadurch reduziert sich die Abschlussbesteuerung am Ende der Anlage.

Beachten Sie auch das Informationsdokument zur Steuererklärung.

Warum ist die Höhe der ausschüttungsgleichen Erträge für einzelne Jahre gleich Null?
Die “Ausschüttungs- / Thesaurierungsdaten (für deutsche Anleger)”, die auf der Homepage von DWS Investments downloadbar sind, weisen z.B. zum 31.12.2015 für ARERO einen Wert von 0 aus.

Bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Erträge darf ein bestimmter Teil der jährlichen Kostenpauschale (0,45%) mit den steuerpflichtigen Erträgen verrechnet werden. Es kann der Fall auftreten, dass die Zinserträge aus dem Floaterportfolio unter diesem Schwellenwert liegen, so dass unter dem Strich keine steuerpflichtigen Erträge übrig bleiben und sich in der Konsequenz ein Wert von 0 ergibt. Bitte beachten Sie, dass dies keine Nachteile für die Anlagestrategie von ARERO mit sich bringt.

Beachten Sie: Die Umsetzung des Fondskonzepts erfolgt durch Deutsche Asset Management S.A. (Kapitalverwaltungsgesellschaft) bzw. Deutsche Asset Management Investment GmbH (Fondsmanger). DWS Investments steht für das Publikumsfondsgeschäft der Deutsche Asset Management in Deutschland.

Wo finde ich historische Thesaurierungsinformationen für meine Steuererklärung?

Historische Thesaurierungsdaten für ARERO erhalten Sie über den Bundesanzeiger. Online können Sie diesen unter folgendem Link aufrufen:
www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet
Im Suchfenster können Sie den Namen ARERO oder die ISIN (LU0360863863) eingeben.

Anlage in ARERO in Form einer fondsgebundenen Rentenversicherung

Dieses PDF-Dokument beschreibt die steuerliche Behandlung einer Anlage (als Einmalzahlung oder Sparplan) in ARERO in Form einer fondsgebundenen Rentenversicherung.

Besteuerung in Luxemburg
Die Erträge des Investors im ARERO-Weltfonds werden in Luxemburg grundsätzlich nicht besteuert. Des Weiteren behält Luxemburg seit 1.1.2015 auch keine EU-Quellensteuern auf Zinsen ein, da seitdem in Luxemburg das sog. Meldeverfahren gilt.


Weitergehende Informationen

Die steuerlichen Ausführungen basieren auf der derzeit bekannten Rechtslage. Es kann keine Gewähr dafür übernommen werden, dass sich die steuerliche Beurteilung durch Gesetzgebung, Rechtsprechung oder Erlasse der Finanzverwaltung nicht ändert. Solche Änderungen können auch rückwirkend eingeführt werden und die beschriebenen steuerlichen Folgen nachteilig beeinflussen. Diese Zusammenfassung erhebt nicht den Anspruch, sämtliche steuerliche Aspekte zu behandeln, die aufgrund der persönlichen Umstände des einzelnen Anlegers von Bedeutung sein können. Interessierten Anlegern wird daher empfohlen, sich von einem Angehörigen der steuerberatenden Berufe über die steuerlichen Folgen des Erwerbs, des Haltens oder der Veräußerung von Investmentanteilen beraten zu lassen.

Wo kann ich ARERO kaufen?

ARERO-Anteile können Sie gegenwärtig bei zahlreichen Banken, Sparkassen und Online-Brokern erwerben oder über mehrere Börsen kaufen. ARERO-Anteile werden dabei ohne Ausgabeaufschlag verkauft. Daneben können Sie sich zum Kauf auch an einen unabhängigen Finanzberater wenden.

Probleme beim Kauf von ARERO-Anteilen? Schreiben Sie uns!

Was brauche ich um ARERO kaufen zu können?

Für den Kauf müssen Sie die ISIN (LU0360863863) oder die WKN (DWS0R4) kennen. Dabei handelt es sich jeweils um eine Buchstaben-Zahlen-Kombination, die ARERO eindeutig kennzeichnet. Ihr Bankberater oder Online-Broker wird Sie bei der Entgegennahme Ihrer Kauforder nach der ISIN oder WKN fragen. Des Weiteren benötigen Sie ein Depotkonto zur Verwahrung der Fondsanteile, sofern Sie noch keines besitzen. Weitere Details zum Thema “ARERO kaufen” finden Sie hier.

Muss ich für den Kauf von ARERO ein Konto eröffnen?

Falls Sie bereits ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker besitzen, über welche ARERO investierbar ist, brauchen Sie kein weiteres Depot zu eröffnen. Mit der ISIN oder WKN können Sie ARERO-Anteile dann über Ihr bisheriges Depot ohne Ausgabeaufschlag erwerben.

Wo erfahre ich aktuelle Preis- und Volumeninformationen?

Auf www.dws.de/gemischte-fonds/lu0360863863-arero-der-weltfonds/ finden Sie Informationen bezüglich aktueller und historischer Fondsanteilswerte sowie weitere Informationen wie etwa das gegenwärtige Fondsvolumen. Der Wert der Fondsanteile sowie das Fondsvolumen werden börsentäglich festgestellt.

Zudem können Sie diese Informationen auch auf zahlreichen Finanzseiten im Internet einsehen. Beachten Sie allerdings bitte, dass bei diesen externen Seiten zeitverzögerte Preis- und Volumensdarstellungen nicht ausgeschlossen werden können.

 

 

Welche Kosten/Gebühren fallen beim Kauf/Verkauf von ARERO an?

Beim Kauf von ARERO-Anteilen über die KAG fällt kein Ausgabeaufschlag an. Gleichfalls wird beim Verkauf von Anteilen kein Rücknahmeabschlag erhoben. Damit entstehen für Sie keine direkten Transaktionskosten. Allerdings fallen möglicherweise für Ihr Wertpapierdepot jährliche Kontoführungsgebühren an, deren Höhe von den Konditionen Ihres Depotanbieters abhängen.

Beachten Sie, dass sich ARERO alternativ auch über verschiedene Börsen kaufen und verkaufen lässt. In diesem Fall gibt es – wie bei börsengehandelten Wertpapieren im Allgemeinen – einen unterschiedlichen Kauf- und Verkaufskurs; zudem können Börsengebühren anfallen.

Gibt es eine Mindestanlagesumme?

Möglichst viele Anleger sollen die Chance haben, in ARERO unabhängig von der zur Verfügung stehenden Anlagesumme zu investieren. Daher gibt es keine Ausgabeaufschläge, Rücknahmeabschläge und Mindestanlagesummen.

Gleichwohl ist es möglich, dass Ihre Bank ein Mindestvolumen beim Erwerb von ARERO-Anteilen fordert. Eine typische Größenordnung hierfür ist etwa 1000 Euro; die genauen Mindestgrenzen sind jedoch bankspezifisch.

Muss ich immer ganze Anteile kaufen?

Möglichst viele Anleger sollen die Chance haben, in ARERO unabhängig von der zur Verfügung stehenden Anlagesumme zu investieren. Daher gibt es keine Ausgabeaufschläge, Rücknahmeabschläge und Mindestanlagesummen - der Kauf von Bruchstücken mit bis zu 3 Nachkommastellen ist ebenfalls möglich.

Gleichwohl ist es möglich, dass Ihre Bank ein Mindestvolumen beim Erwerb von ARERO-Anteilen fordert. Eine typische Größenordnung hierfür ist etwa 1000 Euro; die genauen Mindestgrenzen sind jedoch bankspezifisch.

Wann sollte ich ARERO am besten kaufen?

Die wissenschaftliche Lehrmeinung ist, dass Anlageentscheidungen nicht von kurzfristigen Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten abhängig gemacht werden sollten: Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Auf und Ab der Börsen nicht zuverlässig prognostizierbar ist.1 Und da ARERO als Basispaket für den langfristige Anlage konzipiert wurde, sollte der exakte Einstiegszeitpunkt ohnehin von nachgelagerter Bedeutung sein.

1 Vgl. z.B. Merton, R.C. (1981): On market timing and investment performance part I: an equilibrium theory of value formarket forecasts, Journal of Business, 54, 363–406. Ein aufbereiteter Literaturüberblick findet sich z.B. in M. Weber & Behavioral Finance Group: "Market Timing - Kaufst Du heut' nicht, kaufst Du morgen", (Band 20), Paper-Reihe „Forschung für die Praxis“, erhältlich unter http://www.behavioral-finance.de.

Kann ich ARERO jederzeit verkaufen?

Ja! Der Wert der Anteile wird börsentäglich festgestellt. Anteile können damit an jedem Handelstag zurückgegeben werden.

Grundsätzlich ist allerdings zu unterscheiden, ob Sie ARERO-Anteile über die KAG oder über die Börse handeln. Beachten Sie beim Kauf über die KAG die Valuta-Regelung laut Verkaufsprospekt: Beim Kauf erfolgt die Belastung des Gegenwertes zwei Bankarbeitstage nach der Anteilausgabe. Die Gutschrift des Gegenwertes erfolgt zwei Bankarbeitstage nach der Rücknahme der Anteile.

Was - außer beim Handel über die Börse - nicht möglich ist, ist ein Kauf und Verkauf am gleichen Tag (Intraday-Handel).

Wo finde ich Erläuterungen zur Vermögensaufstellung im Jahresbericht?

Factsheets und Fondsberichte können Sie sich auf der Homepage der DWS herunterladen: https://www.dws.de/gemischte-fonds/lu0360863863-arero-der-weltfonds/. Sie haben Fragen zur Vermögensaustellung im Jahresbericht? Im Question&Answer-Dokument in der Downloadsektion auf der DWS-Seite unter https://www.dws.de/gemischte-fonds/lu0360863863-arero-der-weltfonds/ finden Sie eine Erläuterung der Positionen. Gerne können Sie uns diesbezüglich auch kontaktieren.

Wie funktioniert die Besteuerung von ARERO-Anteilen?

Bei der Besteuerung von ARERO-Anteilen ist wie bei jedem Investmentfonds zwischen der Besteuerung der laufenden Erträge und der Abschlussbesteuerung bei Verkauf zu unterscheiden. Im Rahmen der Abschlussbesteuerung ist durch Einführung der Abgeltungssteuer darüber hinaus auch danach zu trennen, ob der Erwerb von Anteilen noch in 2008 oder erst in 2009 bzw. den Folgejahren stattgefunden hat.

Die Abschlussbesteuerung von ARERO Anteilen

Wer Fondsanteile vor dem Jahreswechsel 2008/09 erworben hat, kann Kursgewinne nach Ablauf der Spekulationsfrist von einem Jahr steuerfrei vereinnahmen (sog. Bestandsschutz). Anteile, die erst nach dem 31.12.2008 erworben wurden, unterliegen dagegen der Abgeltungsteuer unter Wegfall der einjährigen Spekulationsfrist. Dabei werden auf Kursgewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren Steuern in Höhe von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer erhoben. Bei eventuell entstehenden Kursverlusten profitiert der Anleger durch die Abgeltungsteuer dagegen von erweiterten Verlustverechnungsmöglichkeiten.

Laufende Besteuerung von ARERO Anteilen

Laufende Erträge (z.B. Zinsen und Dividenden) sind vom Fondsanleger jährlich zu versteuern, unabhängig davon, ob eine Ausschüttung oder Thesaurierung stattfindet. Die Steuerpflicht auf die laufenden Erträge gilt für jeden Fonds und folglich auch für ARERO-Fondsanteile. Da die laufenden Erträge bei ARERO thesauriert werden, ist eine Veranlagung im Rahmen der Steuererklärung notwendig. Um eine doppelte Besteuerung laufender Erträge zu vermeiden, können Anleger, die ARERO Anteile nach 2008 erworben haben, die bereits versteuerten Beträge bei Verkauf vom Veräußerungserlös abziehen. Dadurch reduziert sich die Abschlussbesteuerung am Ende der Anlage.

Beachten Sie auch das Informationsdokument zur Steuererklärung.

Anlage in ARERO in Form einer fondsgebundenen Rentenversicherung

Dieses PDF-Dokument beschreibt die steuerliche Behandlung einer Anlage (als Einmalzahlung oder Sparplan) in ARERO in Form einer fondsgebundenen Rentenversicherung.

Besteuerung in Luxemburg
Die Erträge des Investors im ARERO-Weltfonds werden in Luxemburg grundsätzlich nicht besteuert. Des Weiteren behält Luxemburg seit 1.1.2015 auch keine EU-Quellensteuern auf Zinsen ein, da seitdem in Luxemburg das sog. Meldeverfahren gilt.

Weitergehende Informationen

Die steuerlichen Ausführungen basieren auf der derzeit bekannten Rechtslage. Es kann keine Gewähr dafür übernommen werden, dass sich die steuerliche Beurteilung durch Gesetzgebung, Rechtsprechung oder Erlasse der Finanzverwaltung nicht ändert. Solche Änderungen können auch rückwirkend eingeführt werden und die beschriebenen steuerlichen Folgen nachteilig beeinflussen. Diese Zusammenfassung erhebt nicht den Anspruch, sämtliche steuerliche Aspekte zu behandeln, die aufgrund der persönlichen Umstände des einzelnen Anlegers von Bedeutung sein können. Interessierten Anlegern wird daher empfohlen, sich von einem Angehörigen der steuerberatenden Berufe über die steuerlichen Folgen des Erwerbs, des Haltens oder der Veräußerung von Investmentanteilen beraten zu lassen.

 

 

Was muss ich in meiner Steuererklärung angeben?

Ein PDF-Informationsdokument inklusive eines Beispielfalles finden Sie hier.

Wie erfolgt die steuerliche Behandlung in Österreich?

ARERO gilt in Österreich als “blütenweißer Fonds/Meldefonds”. Beachten Sie, dass gleichwohl für österreichische Anleger eine Investition in ARERO unter Umständen mit steuerlichen Nachteilen verbunden ist. Wenden Sie sich an einen Vertreter der steuerberatenden Berufe, um abzuklären, inwieweit diese auf Ihre Situation zutreffen.

Warum ist die Höhe der ausschüttungsgleichen Erträge für einzelne Jahre gleich Null?

Die “Ausschüttungs- / Thesaurierungsdaten (für deutsche Anleger)”, die auf der Homepage von DWS Investments downloadbar sind, weisen z.B. zum 31.12.2015 für ARERO einen Wert von 0 aus.

Bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Erträge darf ein bestimmter Teil der jährlichen Kostenpauschale (0,45%) mit den steuerpflichtigen Erträgen verrechnet werden. Es kann der Fall auftreten, dass die Zinserträge aus dem Floaterportfolio unter diesem Schwellenwert liegen, so dass unter dem Strich keine steuerpflichtigen Erträge übrig bleiben und sich in der Konsequenz ein Wert von 0 ergibt. Bitte beachten Sie, dass dies keine Nachteile für die Anlagestrategie von ARERO mit sich bringt.

Beachten Sie: Die Umsetzung des Fondskonzepts erfolgt durch Deutsche Asset Management S.A. (Kapitalverwaltungsgesellschaft) bzw. Deutsche Asset Management Investment GmbH (Fondsmanger). DWS Investments steht für das Publikumsfondsgeschäft der Deutsche Asset Management in Deutschland.

Kann ich ARERO selbst nachbilden?

ARERO vertritt in Bezug auf die Vermögensaufteilung eine klare Linie. Sie können das ARERO-Konzept damit sogar eigenständig nachbilden – sofern Sie das möchten (dann könnten Sie aber z.B. nicht von der automatischen Readjustierung der Gewichte profitieren und müssten die Gebühren zahlen, die beim Handel von ETFs an Börsen in aller Regel anfallen). Eine detaillierte Gegenüberstellung der Investition in ARERO und der eigenständigen Nachbildung finden Sie in Kapitel 3.1 in diesem Dokument. Welche Indizes in ARERO eingehen, erfahren Sie hier.

Was ist eine geeignete(r) Benchmark / Vergleichmaßstab für ARERO?

Aus unserer Sicht stellt ARERO mit dem Versuch, das "Marktportfolio" aus dem CAPM in die Praxis zu übertragen, (https://www.arero.de/einfach/) selber den Vergleichsmaßstab ("Benchmark") für die risikoadjustierte Wertentwicklung liquiden Vermögens dar. Deshalb kann es sinnvoll sein, nicht nach einer Benchmark für ARERO suchen, sondern ARERO als Benchmark für andere Wertpapieranlagen auszuwählen.

Warum verfolgt ARERO einen passiven-Ansatz?

Durch die Abbildung der Anlageklassen über passive Indizes oder Fonds kann für Privatanleger ein breit diversifiziertes Basispaket zu sehr günstigen Konditionen angeboten werden. Aufgrund dieses Kostenvorteils halten wir einen passiven Ansatz zum langfristigen Vermögensaufbau für erfolgsversprechender. Darüber hinaus ermöglicht der passive Ansatz eine hohe Transparenz: Der Anleger weiß, die Wertentwicklung welcher Indizes von ARERO in welchem Verhältnis nachgebildet werden.

Unterschiede zum aktiven Fondsmanagement
Aktiv gemanagte Fonds wollen die Entwicklung des Kapitalmarktes durch den geschickten Kauf oder Verkauf einzelner Wertpapiere („Stock Picking“) oder durch die richtige Prognose von Auf- und Abwärtsbewegungen an den Finanzmärkten („Market Timing“) übertreffen. Dazu geben sie sich einen Vergleichsindex, eine sogenannte Benchmark, vor, die es zu schlagen gilt. Sie bieten dadurch die Chance auf überdurchschnittliche Wertsteigerungen, das auf der anderen Seite aber auch mit dem Risiko einer unterdurchschnittlichen Wertentwicklung einhergeht.

Passive Fonds verzichten im Gegensatz zu aktiven Fonds darauf, die Rendite eines Vergleichsindex zu schlagen, sondern bilden diesen bei möglichst geringen Kosten nach, um damit eine vergleichbare Rendite bei vergleichbarem Risiko zu erzielen. Passive Fonds sind somit ein Spiegelbild des Gesamtmarktes.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Formen des Fondsmanagements liegt in der oft höheren Kostenbelastung aktiv gemanagter Produkte (z.B. über höhere Ausgabeaufschläge oder höhere laufende Gebühren), da sie auch höhere Kosten in der „Produktion“ (z.B. höhere Personalkosten oder einen höheren Researchaufwand) verursachen.

Ob Anleger eher auf aktive oder passive Fonds zurückgreifen sollten, lässt sich generell nicht sagen. Aber tendenziell gilt: Je effizienter der zugrundeliegende Markt ist, desto eher werden alle verfügbaren Informationen zeitnah in die Wertpapierkurse eingepreist und desto schwieriger ist es für aktive Fondsmanager ihren Vergleichsindex zu übertreffen. Mit zunehmendem Anlagezeitraum steigt des Weiteren die Bedeutung von Kosten für die Gesamtrendite. Für langfristig orientierte Investoren spricht die niedrige Kostenbelastung also eher für passive Produkte. Mehr zum Einfluss von Gebühren auf die Wertentwicklung können Sie mit unserem Kostenkalkulator erfahren.

Warum verwendet ARERO eine BIP-Gewichtung im Aktienanteil?

Bei ARERO werden die Weltregionen nach ihrer aktuellen realen Wirtschaftskraft (ihrem Anteil am Weltbruttoinlandsprodukt (BIP)) und nicht nach ihrer jeweiligen Marktkapitalisierung gewichtet. Damit bildet die ARERO-Strategie die Wertentwicklung eines Aktienportfolios nach, dessen Gewichtung der Devise „Substanz statt Marktpreise“ folgt. In Studien wie z.B. Jacobs/Müller/Weber (2008) liefert diese Form des Portfolioaufbaus langfristig historisch bessere Resultate. Im Vergleich zum Marktkapitalisierungskonzept ist eine Gewichtung nach der realwirtschaftlichen Leistungskraft weit weniger prozyklisch und reduziert damit die Verlustrisiken, die durch eine „Blasenbildung“ im Aktienmarkt entstehen können.

Vgl. z.B. Jacobs/Müller/Weber (2008): Wie diversifiziere ich richtig? – Eine Diskussion alternativer Asset Allocation Ansätze zur Konstruktion eines „Weltportfolios“, Arbeitspapier, Universität Mannheim.  Eine erweiterte und aktualisierte Version findet sich in Jacobs/Müller/Weber (2014): „How should individual investors diversify? An empirical evaluation of alternative asset allocation policies“, Journal of Financial Markets, 19, 62-85. Eine inhaltlich gleiche Version können Sie sich hier herunterladen. Eine aufbereitete Kurzfassung steht als Behavioral Finance Band 17 auch in der Paper-Reihe „Forschung für die Praxis“ zur Verfügung und ist unter http://www.behavioral-finance.de erhältlich.

Beachten Sie: Wertentwicklungen in der Vergangenheit (simuliert oder tatsächlich realisiert) sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Prognosen basieren auf Annahmen, Schätzungen, Ansichten und hypothetischen Modellen oder Analysen, die sich als nicht zutreffend oder nicht korrekt herausstellen können.

Was passiert mit meinen Dividenden und Zinsen?

Laufende Erträge in Form von Dividenden und Zinsen werden bei der Wertentwicklung dieser Produkte berücksichtigt und tragen so direkt zur Wertsteigerung Ihrer Fondsanteile bei. Die Erträge kommen Ihnen damit vollständig zugute!

Konkret bedeutet das etwa im Falle von Dividendenzahlungen: Zahlt ein Unternehmen Dividenden aus, sinkt i.d.R. der Kurs des Unternehmens um den entsprechenden Betrag. Der Wert eines Index, der ausschließlich die Kursbewegungen der enthalten Titel erfasst, würde folglich – unter der Voraussetzung, dass sich sonst nichts ändert – ebenfalls sinken. Im Falle von ARERO wird jedoch rechnerisch der ausgeschüttete Dividendenbetrag umgehend in den Kauf des entsprechenden Titels reinvestiert. Dies geschieht automatisch – als Anleger müssen Sie sich hier um nichts kümmern! Aufgrund des Thesaurierungskonzepts werden Ihnen bei Dividendenzahlungen o.ä. auch keine weiteren Anteile gutgeschrieben – die Zahlungen werden automatisch wieder angelegt, was sich in einem höheren Indexstand äußert.

Der ARERO-Index stellt also die Wertentwicklung eines Portefeuilles dar, in dem die Erträge aus Dividendenausschüttungen, Zinsen etc. unmittelbar wieder angelegt werden. Der ARERO-Index ist somit ein so genannter Performance-Index, da er (im Gegensatz zu einem Kursindex) die Wertentwicklung des zu Grunde liegenden Portfolios vollständig wiedergibt.

Warum ist ARERO so preisgünstig?

Zum einen verfolgt ARERO einen passiven Ansatz, der eine günstige Gebühr ermöglicht. Zum zweiten wird ARERO ausschließlich direkt vermarktet. Das bedeutet, dass wir keine Provisionen an Anlageberater für die Empfehlung von ARERO gegenüber ihren Kunden zahlen. Die so gesparten Kosten kommen Ihnen zu Gute!

Warum werden Immobilien als Anlageklasse nicht berücksichtigt?

Immobilien stellen keine liquide Anlageklasse dar und sind deshalb kaum über Wertpapiere investierbar. Zwar gibt es mittlerweile einige Indizes, welche die Wertentwicklung von Immobilien abbilden möchten, doch diese investieren vorwiegend in Immobilienaktien und Immobilienfonds, welche eine hohe Korrelation zum Aktienmarkt aufweisen und deshalb nur ein geringes Diversifikationspotential besitzen. Darüber hinaus haben wir ARERO speziell für Privatanleger entwickelt, die häufig schon in Form von selbst genutztem Wohneigentum in Immobilien investiert sind. Ein Fonds, der neben Aktien, Renten und Rohstoffen auch noch die Entwicklung von Immobilienvermögen abbilden würde, könnte deshalb bei vielen Anlegern zu mangelnder Diversifikation in Bezug auf das Gesamtvermögen führen.

Werden Währungsrisiken abgesichert?

Teilweise. Eine Absicherung gegen Währungsrisiken ist nicht kostenlos und auf Fondsebene durch schwankende Zuflüsse und Abflüsse äußerst komplex. Aus diesem Grund werden Währungsrisiken nicht vollkommen abgesichert. Auf den Aktienmärkten sind Sie mit ARERO weltweit investiert und erhalten somit die Wertentwicklung von Unternehmen aus zahlreichen unterschiedlichen Währungsregionen. Durch die breite Streuung des Kapitals auf verschiedene Regionen sind Währungsrisiken damit bereits diversifiziert – während einige Währungen gegenüber dem Euro fallen, kommt es häufig vor, dass gleichzeitig andere Währungen steigen. Im Gesamtdepot können sich diese Schwankungen zum Teil ausgleichen. Keine Währungsabsicherung gibt es auch in der Rohstoffkomponente von ARERO. Im Rentenbereich dagegen investiert ARERO nur in Staatsanleihen aus der Euro-Zone und bietet seinen Anlegern insofern einen Schutz vor Währungsrisiken.

Warum werden die "Top 10 Holdings" nicht angezeigt?

Viele, insbesondere aktiv gemanagte Fonds geben regelmäßig die Einzelwerte bekannt, welche Sie besonders stark gewichtet haben.

ARERO tut dies aus zwei Gründen nicht.

Erstens steht hinter ARERO die Idee eines “Weltfonds”, d.h. eines möglichst umfassend gestreuten und damit weniger schwankungsanfälligen Portfolios. Alleine die Aktienkomponte von ARERO bildet die Wertentwicklung mehrerer tausend Firmen ab. Einzelwerten – auch den “Top 10 Holdings” – kommt vor diesem Hintergrund nur eine sehr geringe Bedeutung zu. Entscheidend für die Risikoreduzierung durch Diversifikation und damit für das ARERO-Konzept ist a) die Berücksichtung mehrer Anlageklassen (Aktien, Renten, Rohstoffe) und b) die weltweite Streuung im Aktienbereich (Europa, Nordamerika, Pazifik, Schwellenländer) auf Basis einer BIP-Gewichtung. Zu diesen Punkten erhalten sie beispielsweise hier umfassende Informationen.

Neben der geringen Bedeutung von Einzelwerten ist zweitens deren explizite Darstellung bei einem passiven Konzept wie ARERO weit weniger aussagekräftig als bei aktiven Produkten. Aktiv verwaltete Fonds dokumentieren damit, welche Werte sie überproportional stark gewichten. Bei passiven Produkten entspricht das Gewicht einer einzelnen Firma einfach ihrem Anteil am Gesamtmarkt.

Wo erhalte ich Informationen zur Vermögensaufstellung im Jahresbericht?

Die Umsetzung des Fondskonzepts von ARERO erfolgt durch Deutsche Asset Management S.A. (Kapitalverwaltungsgesellschaft) bzw. Deutsche Asset Management (Fondsmanger). DWS Investments steht für das Publikumsfondsgeschäft der Deutsche Asset Management in Deutschland. Im Question&Answer-Dokument in der Downloadsektion auf der Homepage von DWS Investments finden Sie eine detaillierte Erläuterung zur Vermögensaufstellung im Jahresbericht. Gerne können Sie uns diesbezüglich auch kontaktieren.

Wie funktioniert das Swap-Konzept? (bis 31.12.2017)

Beachten Sie: Ab dem 1.1.2018 ändert sich die Abbildungsmethodik; die Aktien- und die Rentenkomponten von ARERO werden dann physich repliziert: http://www.arero.de/newsletter/arero-newsletter-arero-wird-noch-besser/ 

ARERO – Der Weltfonds bildet die Wertentwicklung der ARERO-Weltstrategie (60% Aktien mit weltweiter Diversifikation, 25% Renten Euroland und 15% Rohstoff-Futures) über spezielle Finanzprodukte, sogennante Swapgeschäfte, nach. Diese Art der Indexnachbildung hat sich aus Kosten- und Effizienzgründen in den vergangenen Jahren etabliert.

Die Umsetzung des Fondskonzepts erfolgt durch Deutsche Asset Management S.A. (Kapitalverwaltungsgesellschaft) bzw. Deutsche Asset  Management Investment GmbH (Fondsmanger). DWS Investments steht für das Publikumsfondsgeschäft der Deutsche Asset Management in Deutschland. Zur Swap-Umsetzung finden Sie im Question&Answer-Dokument in der Downloadsektion auf der Homepage von DWS Investments eine detaillierte Erläuterung.

Ist die jährliche Kostenpauschale von 0,45% in der TER bereits enthalten?

Ja. In der Total Expense Ratio (TER)/Gesamtkostenquote, die etwa im Jahresbericht ausgewiesen wird, ist die jährliche Kostenpauschale von 0,45% bereits enthalten. In die TER gehen noch einige weitere Kostenpositionen ein, deren Höhe ganz überwiegend durch die Tax D’abonnement in Luxemburg von 0,05%, bestimmt wird. Insgesamt ergibt sich so die TER.

Wo finde ich historische Thesaurierungsdaten für meine Steuererklärung?

Historische Thesaurierungsdaten für ARERO erhalten Sie über den Bundesanzeiger. Online können Sie diesen unter folgendem Link aufrufen:
www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet
Im Suchfenster können Sie den Namen ARERO oder die ISIN (LU0360863863) eingeben.
http://www.arero.de/30-0-Kontakt.html

Wie erfolgt die Preisfeststellung bei ARERO?

Der Wert eines ARERO-Anteils lautet auf EUR („Fondswährung“). Er wird für den Fonds an jedem Bankarbeitstag in Luxemburg und Frankfurt/Main („Bewertungstag“) berechnet. Bankarbeitstag bezeichnet einen Tag an dem in Luxemburg und Frankfurt/Main die Geschäftsbanken geöffnet sind und Zahlungen abwickeln. Die Berechnung eines ARERO-Anteilswertes erfolgt durch Teilung des Netto-Fondsvermögens durch die Zahl der am Bewertungstag im Umlauf befindlichen Anteile des Fonds. Details zur Berechnung des Netto-Fondsvermögen finden Sie im Verkaufsprospekt, den Sie auf der Homepage der DWS unter www.dws.de herunterladen können.

Sofern Sie Kauf- oder Verkaufsaufträge über die Kapitalanlagegesellschaft (KAG) erteilen, erfolgen diese Aufträge auf Grundlage eines unbekannten Anteilwertes. Aufträge, die bis spätestens 13.30 Uhr Luxemburger Zeit (MEZ) an einem Bewertungstag bei der Verwaltungsgesellschaft oder Zahlstelle eingegangen sind, werden auf der Grundlage des Anteilwertes des nächstfolgenden Bewertungstages abgerechnet. Aufträge, die nach 13.30 Uhr Luxemburger Zeit (MEZ) eingehen, werden auf der Grundlage des Anteilwertes des übernächsten Bewertungstages abgerechnet. Beim Kauf erfolgt die Belastung des Gegenwertes zwei Bankarbeitstage nach der Anteilausgabe. Die Gutschrift des Gegenwertes erfolgt zwei Bankarbeitstage nach der Rücknahme der Anteile.

Beachten Sie, dass sich die Preisfeststellung durch die Verwaltungsgesellschaft damit von der bei börsengehandelten Indexfonds (sog. Exchange Traded Funds oder ETFs) unterscheidet. Allerdings kann auch die Verwaltungsgesellschaft Anteile des Fondsvermögens an einer Börse zur Notierung zulassen oder an organisierten Märkten handeln lassen; derzeit macht die Gesellschaft von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch.

Davon losgelöst können ARERO-Anteile jedoch unter Beteiligung von Dritten (insbesondere sogenannter Market-Maker) gegenwärtig an mehreren Börsen (z.B. Frankfurt, Stuttgart, Hamburg) gehandelt werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein solcher Handel kurzfristig eingestellt wird. Der dem Börsenhandel oder Handel an sonstigen Märkten zugrunde liegende Marktpreis wird nicht ausschließlich durch den Wert der im Fondsvermögen gehaltenen Vermögensgegenstände, sondern auch durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Daher kann dieser Marktpreis von dem ermittelten Anteilwert abweichen.

Weiterführende Informationen zur Preisfeststellung bei ARERO finden Sie im Verkaufsprospekt, den Sie auf der Homepage der DWS unter www.dws.de.

Investmentsteuerreformgesetz und Besteuerung seit dem 01.01.2018

Mit dem Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) wird die Besteuerung von Erträgen aus Investmentfonds grundlegend neu geregelt. ARERO gilt seit 2018 steuerlich als Aktienfonds, so dass Anleger seit 2018 die maximale Teilfreistellung gemäß Investmentsteuerreformgesetz in Höhe von 30% auf die gesamte Vorabpauschale und den gesamten Veräußerungsgewinn ansetzen können. Weitergehende Informationen bieten Ihnen diese Informationsdokumente:

Vorabpauschale [1] www.arero.de/fileadmin/user_upload/06_faq/vorabpauschale.pdf

Investmentsteuerreformgesetz [1]: www.arero.de/fileadmin/user_upload/06_faq/information_investmentsteuerreformgesetz.pdf

 

[1] Seit 2018 entfällt für Anleger aufgrund der Vorabpauschale zudem der Aufwand, die ausschüttungsgleichen Erträge in der jährlichen Steuererklärung anzugeben. Die hier dargestellten Informationen zur steuerlichen Behandlung unter dem Investmentsteuerreformgesetz erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Bei einzelfallbezogenen Fragen zur Besteuerung bitten wir Sie, sich mit Ihrem Steuerberater in Verbindung zu setzen.

 

Ist ARERO ein Dachfonds?

ARERO ist kein Dachfonds. Grundsätzlich investiert ARERO direkt in Aktien und Renten. In Ausnahme dazu ist bzw. war der Fonds ab Anfang 2018 vereinzelt über ETFs in einige wenige Schwellenländer investiert, da im Zuge der Umstellung auf die physische Replizierung (siehe https://www.arero.de/fileadmin/user_upload/07_downloads/ARERO_Anlagephilosophie_Mehrwert_Weiterentwicklung_Jan2018.pdf) die für die direkte Anlage in Aktien notwendigen Lagerstellen erst eingerichtet werden müssen. Sobald die Lagerstellen im jeweiligen Land lokal eröffnet sind, wird eine physische Investition in Aktien des jeweiligen Schwellenlandes angestrebt. Damit sollten sich die Investments in ETFs nach und nach reduzieren.

Wie erklären sich die „gesamten laufenden Kosten“ gemäß MIFID 2?

Die „gesamten laufenden Kosten“ beinhalten im Allgemeinen u.a. Kosten für Zielfonds/Ziel-ETF und Transaktionskosten. Diese Kostenbestandteile sind generell, d.h. auch bei anderen Finanzprodukten, nicht Bestand der Total Expense Ratio (TER). Grundsätzlich investiert ARERO direkt in Aktien und Renten. In Ausnahme dazu ist bzw. war der Fonds ab Anfang 2018 vereinzelt über ETFs in einige wenige Schwellenländer investiert, da im Zuge der Umstellung auf die physische Replizierung (siehe https://www.arero.de/fileadmin/user_upload/07_downloads/ARERO_Anlagephilosophie_Mehrwert_Weiterentwicklung_Jan2018.pdf) die für die direkte Anlage in Aktien notwendigen Lagerstellen erst eingerichtet werden müssen. Sobald die Lagerstellen im jeweiligen Land lokal eröffnet sind, wird eine physische Investition in Aktien des jeweiligen Schwellenlandes angestrebt. Damit sollten sich die Investments in ETFs nach und nach reduzieren. Die „laufenden Kosten“ sowie die „gesamten laufenden Kosten“ gemäß MIFID 2, welche unter anderem diese ETF-Kosten beinhalten, finden Sie unter https://www.dws.de/gemischte-fonds/lu0360863863-arero-der-weltfonds/

Weitere Informationen zu den Gebühren von ARERO finden Sie im Verkaufsprospekt. Im aktuellen Jahresbericht finden Sie zudem Informationen zur Total Expense Ratio (TER).

 

 

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