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ARERO
ARERO-Newsletter August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Newsletter möchten wir Sie auf ARERO-Sparpläne sowie ein längeres Interview mit Prof. Weber über psychologische Fallstricke bei der Geldanlage aufmerksam machen. Einen speziellen Anlegerfehler beschreiben wir zudem ausführlich.

ARERO-Sparpläne

Eine aktualisierte Liste von Banken, bei denen Sie einen ARERO-Sparplan abschließen können, finden Sie hier:

https://www.arero.de/kaufen/#c221

Sie können auch kostenlos eine "Sparplan-Geschenkkarte" bestellen oder unseren "Sparplan-Simulator" ausprobieren.

Presse und "Home Bias"

Ein am 21.05.2019 in der "Welt" erschienenes ausführliches Interview von Cornelia Karin Hendrich mit Prof. Weber über für Privatanleger relevante Erkenntnisse der verhaltensorientierten Kapitalmarktforschung finden Sie hier:

https://www.arero.de/fileadmin/user_upload/07_downloads/welt_21_05_2019.pdf

Einen dabei besonders häufig anzutreffenden Anlegerfehler - den so genannten Home Bias - stellen wir Ihnen im folgenden detailliert vor:

"Nicht alle Eier in einen Korb legen" – diese alte Börsenweisheit zeigt auch aktuell wieder ihre Berechtigung. Während etwa der amerikanische Aktienmarkt nur wenige Prozent unter seinem erst kürzlich erzielten Allzeithoch liegt, ist das deutsche Börsenbarometer weit von seinen historischen Höchstständen entfernt. Ein Grund: Die exportorientierte deutsche Wirtschaft reagiert tendenziell besonders sensibel auf den Status der Weltwirtschaft und globale Handelsstreitigkeiten. Auch auf Sicht von fünf oder zehn Jahren hat der amerikanische Aktienmarkt bei vergleichbarer oder sogar geringerer Schwankungsbreite gegenüber dem deutschen Markt eine Renditeplus von im Schnitt mehreren Prozentpunkten pro Jahr geliefert (in Euro, Dividenden eingerechnet). Ein Grund: Das historische Performanceplus der USA ist teilweise vom Technologiesektor getrieben, der in dieser Form in Deutschland schwächer ausgeprägt ist.

Natürlich gibt es auch eine Reihe von Ländern, die sich in den genannten Zeiträumen schlechter entwickelt haben als das deutsche Börsenbarometer, und die Vergangenheit hat in diesem Fall ohnehin keine Aussagekraft für die Zukunft. Aber zumindest im letzten Jahrzehnt tat sich der deutsche Aktienmarkt im internationalen Vergleich eher schwer.

Einem wohldiversifizierten, die Risiken sinnvoll streuenden Investor macht das gleichwohl wenig aus. Unabhängig davon, ob man ein globales Aktienportfolio nun nach der relativen Marktkapitalisierung oder der Wirtschaftskraft der einzelnen Länder oder Regionen gewichtet, beträgt der Anteil von Deutschland – im Gegensatz zu den USA - nur wenige Prozentpunkte. Tatsächlich liegt in deutschen Privatanlegerportfolios aber im Durchschnitt ein weitaus größerer Anteil deutscher Aktien. Akademische Studien liefern je nach Methodik und Stichprobe unterschiedliche Schätzwerte, aber man kann grob davon ausgehen, dass deutsche Unternehmen oft gut die Hälfte des typischen Depots ausmachen - also eine Übergewichtung um den Faktor 10 oder mehr.

Eines der Hauptmotive für dieses in der Wissenschaft „Home Bias" genannte und weit verbreitete Phänomen: stärkere Vertrautheit mit heimischen Unternehmen verbunden mit einem vermeintlichen Informationsvorteil und dem Glauben, die Firmen und ihre zukünftige Wertentwicklung besser einschätzen zu können. Ein Trugschluss, wie die Forschung zeigt. Ein einseitig ausgerichtetes Portfolio führt zu vermeidbaren Risiken und damit tendenziell zu niedrigeren risikoadjustierten Renditen.

Ein neuerer Forschungszweig dokumentiert sogar einen „local bias“. Darunter versteht man eine Art „home bias at home“, also die Tendenz, auch innerhalb eines Landes noch überproportional in die Firmen zu investieren, die in der Region, in der man lebt, besonders präsent sind. Im Süden der Republik wird man sich vielleicht Daimler-Aktien ins Depot legen, im Norden eher Anteilsscheine von VW. In Leverkusen mag man Bayer präferieren, in Ludwigshafen vielleicht BASF bevorzugen. Im Extremfall macht die Aktie des eigenen Arbeitgebers einen Großteil des eigenen Portfolios aus. Das mag unter anderem die Aktienkultur und die Arbeitsmoral stärken, birgt aber nicht selten auch ein Klumpenrisiko: Gerät der Arbeitgeber oder die Region in Schieflage, sinkt vermutlich nicht nur der Aktienkurs, sondern auch der Bonus oder gar der Job ist vielleicht gefährdet - und zudem womöglich die gekaufte Wohnung aufgrund der geringeren Nachfrage weniger wert. Insofern gibt es viele gute Argumente für globale Aktiendiversifikation.

Wertentwicklung von ARERO (Stand 09.08.2019)

Annualisierte Wertentwicklung seit Auflegung (20.10.2008): 6,65%

Kumulierte Wertentwicklung
Laufendes Jahr (YTD): 10,11%
1 Jahr: 2,06%
3 Jahre: 14,94%
5 Jahre: 27,34%
10 Jahre: 77,75%
Seit Auflegung: 100,56%  

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden
09.08.2018 - 09.08.2019: 2,06%
09.08.2017 - 09.08.2018: 5,72%
09.08.2016 - 09.08.2017: 6,53%
09.08.2015 - 09.08.2016: 0,70%
09.08.2014 - 09.08.2015: 10,01%

Quelle: https://www.dws.de/strukturierte-fonds/lu0360863863-arero-der-weltfonds/

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr ARERO-Team

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Sie haben Fragen, Anregungen, Kritik? Bitte kontaktieren Sie uns unter info@arero.de.

Youtube-Kanal: www.youtube.com/user/areroweltfonds

Statusbezogene Informationspflichten gemäß § 12 Finanzanlagenvermittlungsverordnung: www.arero.de/impressum/

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